„Wie ich zum Mann wurde“ vom langjährigen Direktor und Gründer des West-Ost Instituts Berlin Prof. Dr. Alexander Krylov: Die erste Auflage ist vergriffen, die zweite erscheint

„Wie ich zum Mann wurde. Ein Leben mit Kommunisten, Atheisten und anderen netten Menschen“ – dieser Titel macht neugierig. Der Autor, Alexander N. Krylov, – deutscher Sozialwissenschaftler und katholischer Priester, versprach seinen Lesern eine Reise in ein reales, aber nicht mehr existierendes Land. Diese Reise ist laut ersten Bewertungen gut gelungen. Die 1. Auflage war trotz wegen Corona-Regeln geschlossener Buchhandlungen in wenigen Wochen ausverkauft. Rezensionen sprachen über eine literarische Entdeckung. Im März erscheint die 2. Auflage des Buches gleichzeitig in zwei Verlagen. (mehr dazu lesen Sie auf openPR)

Wer protestiert warum in Russland?

Die Februar-Analyse RUSSLAND INTERN von Prof. Dr. Eberhard Schneider: Am 23. Januar 2021 protestierten in Russland nicht genehmigt über elf Zeitzonen in 110 Städten – in Sibirien in manchen Städten bei Minustemperaturen von 50 Grad – zwischen 110.00 bis 160.000 Personen gegen die Verhaftung Alexej Nawalnijs nach dessen Rückkehr nach Russland am 18. Januar 2021 und forderten seine Freilassung (in Moskau 40.000, in St. Petersburg 30.000, in Nischnij Nowgorod und in Jekaterinburg je 10.000)… (zur Analyse)

Putins Jahrespressekonferenz vom 17.12.2020 – RUSSLAND-INTERN-Analyse von Prof. Dr. Eberhard Schneider

Die jährliche Pressekonferenz Präsident Wladimir Putins, die wie immer live im Fernsehen und im Rundfunk übertragen wurde, fand am 17. Dezember 2020 statt, diesmal unter Corona-Bedingungen: Putin sprach aus seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo in der Nähe von Moskau, wo auch die Journalisten des Kreml-Pools saßen. Aus dem Internationalen Handelszentrum in Moskau konnten ebenfalls bis zu 250 russische und ausländische Journalisten Fragen stellen, und aus den wichtigsten Städten in den Regionen waren weitere Journalisten zugeschaltet. Insgesamt waren laut Kremlangaben 700 Journalisten akkreditiert. Mit viereinhalb Stunden Dauer war es die zweitlängste Pressekonferenz nach 2012, die drei Minuten länger war. Was waren Putins wichtigste Aussagen? (PDF-Datei)

Deutsch-Atlantische Gesellschaft und Gesellschaft für Sicherheitspolitik – Vortrag und Diskussion mit Prof. Eberhard Schneider

Putin und seine Nachbarn

2. Dezember 2020, 17:30 – 18:30, online
Der Regionalkreis Karlsruhe der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Karlsruhe freuen sich, Sie zu einer einstündigen Online-Veranstaltung zum Thema Putin und seine Nachbarn einladen zu können. Professor Schneider wird die jüngste Änderung der russischen Verfassung im Hinblick auf eine neue Machtposition für Putin analysieren und Entwicklungsoptionen für Russland aufzeigen. Darüber hinaus wird er uns einen Einblick in die Leitlinien des Kreml für die Politik gegenüber seinen Nachbarn, speziell Belarus, Ukraine und China geben. Nach dem Vortrag werden Sie Gelegenheit zu Fragen an den Referenten haben.

Professor Dr. Eberhard Schneider, Jahrgang 1941, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Theologie in Berlin und München. Es folgten 1970 die Promotion in Philosophie an der Universität München und 1992 die Habilitation in Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Von 1966 bis 1970 war er Researcher am amerikanischen Institute for the Study of the USSR in München und anschließend bis 1976 am Internationalen Institut für Politik und Wirtschaft in Hamburg. Danach analysierte Professor Schneider bis 2006 in Denkfabriken der Bundesregierung in Köln und in Berlin die Entwicklungen in der Sowjetunion und später in Russland sowie in der Ukraine.

Ab 2000 lehrte er als Außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Siegen, und hielt Gastvorlesungen 2004 an der Nationalen Universität-Hochschule für Wirtschaft in Moskau und 2010 sowie 2011 an der Universität Teheran. Bis 2006 war er als Reisekorrespondent beim russischen Außenministerium akkreditiert. Seit 2006 ist er im Advisory Board Member of the EU-Russia Centre in Brüssel und seit 2011 Leiter der Sozialwissenschaftlichen Forschung am West-Ost-Institut in Berlin. Seit 2018 ist er Vizepräsident der International Union of Economists St. Petersburg.

Begrüßung: Rudolf Horsch
Regionalleiter Karlsruhe, Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

Referent: Professor Dr. Eberhard Schneider
Leiter der Sozialwissenschaftlichen Forschung am West-Ost-Institut in Berlin
Vizepräsident der International Union of Economists St. Petersburg

Moderation: Vanessa Verena Wahlig
Journalistin

Zur Anmeldung folgen Sie bitte dem Link: https://zoom.us/webinar/register/WN_NYIGxy-PSreViqaFFQKBXQ

Nachdem Sie sich registriert haben, erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme.

Alexander Krylov erläutert die Konsequenzen der Anerkennung der ukrainischen Landeskirche für die Ökumene

Der wissenschaftliche Leiter des West-Ost-Instituts, Prof. Dr. Alexander Krylov, hat in einem Interview mit der Zeitung „Die Tagespost“ ausführlich Stellung genommen zu Fragen der am 30. Dezember 2018 offiziell besiegelten Eigenständigkeit der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Insbesondere zeigt der langjährige Leiter des West-Ost-Institut Berlin auf, was dies für die Ökumene bedeutet und wie der Vatikan reagieren sollte. 
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Konferenzhinweis: Europa und die Welt im Wandel – Deutsch-Russische Wirtschaftsbeziehungen und ihr Einfluss auf die Weltordnung

Der ‚Bundesverband Deutscher Mittelstand – Wir Eigentümerunternehmer‘ veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Forum e.V. (DRF), dem Ostinstitut Wismar und Beiten Burkhardt ein Russia Forum. 23.3.2018, 17.15-23.00 Uhr, Knorr-Bremse Forum München.
Im Plenum:
Prof. SERGEI KARAGANOV, Dekan, School of International Economics and Foreign Affairs und Berater von Vladimir Putin und Boris Yeltsin, WOLFGANG CLEMENT, Bundesminister und Ministerpräsident a.D., OLIVER HERMES, Vorstandsvorsitzender Wilo SE, Dr. MARTIN HERRENKNECHT, Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG, Prof. KLAUS MANGOLD, Honorarkonsul von Baden-Württemberg für Russland, MATTHIAS PLATZECK, Ministerpräsident a.D., Prof. BORIS SARITKY, Department of World Economy and International Finance at the Financial University under the Government of the Russian Federation, Moskau, FALK TISCHENDORF, Managing Partner Beiten Burkhardt Moskau, Prof. RUSLAN GRINBERG, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wirtschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften, Dr. VLADISLAV BELOV, stellvertretender Direktor für wissenschaftliche Arbeit und Leiter der Abteilung für Länderstudien am Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften
Informationen erhalten Sie direkt beim Bundesverband Deutscher Mittelstand (siehe hier).
Nutzen Sie dort auch die Gelegenheit zum Austausch mit Tobias Schauf, Direktor des West-Ost-Instituts Berlin, und weiteren Partnern aus dem Netzwerk des Instituts.

Wissen und Austausch beim International Business Breakfast Eurasia in Berlin

Am 26. und 27. Okt. 2017 veranstaltet die Bundesvereinigung Logistik (BVL) im Hotel Intercontinental Berlin das ‚International Business Breakfast‘. Bei den Morgenterminen im Rahmen des Kongresses geht es um Entwicklungen, Chancen und Risiken in den Märkten Russland, Iran, Türkei, Mongolei, Süd-Korea, China und Vietnam. Tobias Schauf (BVL Repräsentant und Direktor des West-Ost-Instituts Berlin) wird als Referent dabei sein und freut sich auf fruchtbare Gespräche mit Ihnen. Bitte melden Sie sich zur Terminvereinbarung.

Studienpraktika russischer Studierender

Studenten der Fachrichtungen Informatik und Management aus Moskau, Kemerovo (Russland) und Grodno (Weißrussland) haben erfolgreich ihr Studienpraktikum am West-Ost Institut Berlin absolviert. Über Individual-Verträge zwischen den staatlichen Russischen und Weißrussischen Universitäten und dem West-Ost Institut Berlin mit der organisatorischen Hilfe des DAAD in Moskau wird es den Studenten ermöglicht Bildung, Praxis und Kultur in Deutschland kennenzulernen. Das Ziel ist es, wie bei anderen Vorhaben des WOI auch, die Barrieren zwischen den Ländern abzubauen und das Beste aus allen Ländern in einer neuen internationalen Gesellschaft aufzubauen. Diese Arbeit wird weiter ausgebaut und alle interessierte Bildungs- und wissenschaftliche Einrichtungen sowie Unternehmen, staatliche Organisationen und NGO’s werden hiermit zur Zusammenarbeit eingeladen.

Zum Ausbau der wissenschaftlichen Kooperationen nehmen die leitenden Mitarbeiter des WOI regelmäßig an internationalen Konferenzen teil.  Hier einige Veranstaltungen mit der Teilnahme des Kanzlers des WOI:

  • 06.10.2016 Deutsch-Russische Konferenz: Bilaterale Interessen – gemeinsame Verantwortung. Die Publikation der Konferenz-Vorträge ist im West-Ost-Verlag Berlin erschienen und online verfügbar unter International community: common interests and responsibilities
  • 01.12.2016 Jaroslawl, Russland: V. Internationaler Kongress „Regionales Marketing“
  • 24.05.2017 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin: Weltwirtschaft in Unordnung, Europa in der Krise, Herausforderungen für Deutschland

Prof. Dr. Vladimir Grinev wird Direktor der Berliner Filiale der Russischen G.- W.- Plechanow-Wirtschaftsuniversität

Prof. Dr. Vladimir Grinev wird ab dem 1.9.2016 Direktor der Berliner Filiale der Russischen G.- W.- Plechanow-Wirtschaftsuniversität.

Ein Arbeitsfeld sind dabei auch Publikationen des West-Ost-Verlag Berlin zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kooperation im Hochschulbereich der GUS -Ländern. Der Herausgeber und Kanzler des WOI arbeitet mit Wissenschaftlern der Russischen G.- W.- Plechanow-Wirtschaftsuniversität und anderen Hochschuleinrichtungen an der Buchreihe, die Wissenschaftler aus allen Ländern der Welt, die an ähnlichen Themen arbeiten, informieren und verbinden soll.

Online verfügbare Publikationen können unter diesem Link heruntergeladen werden: West-Ost-Verlag online publications sowie in der Deutschen Nationalbibliothek www.dnb.de

„West-Ost-Diskurs“ hat neues Trendthema für Geistes- und Sozialwissenschaftler prognostiziert

Die 2002 in Deutschland gegründete Reihe internationaler wissenschaftlicher Konferenzen „West-Ost-Diskurs“ wurde schon nach einigen Jahren von Fachkreisen anerkannt. Das Interesse der Fachleute und der Öffentlichkeit an den Konferenzen der Reihe könnte man durch ausgewiesene Referenten und zugleich durch die jeweils vorausschauend aktuell werdende Thematik erklären. Es ist den Organisatoren immer gelungen, so ein Thema aufzubringen, das brandaktuell für die Praxis ist und das noch wenig durch die Wissenschaft erforscht war. Die wissenschaftlichen Konferenzen der Reihe „West-Ost-Diskurs“ haben seinerzeit Forschungsimpulse für solche Fachrichtungen wie Reputationsmanagement, Corporate Gouvernance oder Gouvernement Relations ausgelöst.

Die Konferenzen der Reihe sind europaorientiert und fördern den wissenschaftlichen, politischen sowie sozialen Dialog zwischen den Ländern in West- und Osteuropa. Die Konferenzen finden im Zweijahrestakt abwechselnd in Deutschland und in Russland statt. Ein gemeinsamer kultureller und wissenschaftlicher Raum von deutschen und russischen Experten bietet Möglichkeiten, ganz neue Perspektiven und neue Lösungen für die Forschung zu finden. Die Konferenzen dienen keinen kommerziellen Zwecken und werden nie wiederholt.

So ein Thema zu finden, das für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung haben wird, ist nicht leicht. So werden die Themen für die Konferenzen der Reihe „West-Ost-Diskurs“ nach langen und aufwendigen Beratungen von Wirtschafts-, Politik- sowie Kommunikationswissenschaftlern, Philosophen und Soziologen festgelegt. Das Ergebnis für das neue Jahr ist überraschend und nachvollziehbar zugleich. Die kommende Konferenz, die im Oktober 2016 in Moskau stattfinden soll, wird sich mit christlichen Werten beschäftigen. Die brennende Aktualität des Themas „Christliche Werte inmitten globaler Herausforderungen“ ist nicht nur mit den Flüchtlingsbewegungen, sondern vielmehr auch mit aktuellen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozessen verbunden. Was mit den christlichen Werten Europas passiert, ist – nach Meinung der Experten – nicht nur eine Frage für die Kirchen, sondern für die Wissenschaft und die Gesellschaft.

Берлинский Вест-ост институт участвует в россиких научных дискуссия

Руководитель группы социальных исследований Берлинского Вест-Ост института профессор Эберхард Шнайдер представил институт на Санкт-Петербургскои международном экономическом конгрессе (СПЭК-2015) «Форсайт «Россия»: дизайн новой промышленной политики». Организаторами конгресса стали Институт нового индустриального развития (ИНИР) им. С.Ю. Витте, в партнерстве с Институтом экономики РАН, Институтом народнохозяйственного прогнозирования РАН, Институтом экономики Уральского отделения РАН, а также Санкт-Петербургским государственным экономическим университетом, Вольным экономическим обществом России и Конгрессом работников образования, науки, культуры и техники. Профессор Шнайдер выступил с докладом «Возможные пути выходы из экономического кризиса».

24 и 25 марта 2016 руководитель группы социальных исследований нашего института принял участие в Московском экономическом форму, организованным МГУ им. М. В. Ломоносова.

Zur Überwindung der Stagnation

Prof. Dr. Eberhard Schneider, Leiter der sozialwissenschaftlichen Forschung des Berliner West-Ost-Instituts,  nahm am 29. und 30. November 2015  mit einem längeren Redebeitrag am II. Kongreß „Produktion, Wissen und Bildung in Russland: Zur Überwindung der Stagnation“ des „S.Ju.Witte-Instituts für neue Industrielle Entwicklung“ in Moskau teil. Die 400 Teilnehmer waren vor allem Professoren, Dozenten und Ingenieure aus vielen Teilen Russlands sowie Professoren aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und China. Zu den russischen Teilnehmern gehörten auch Staatsduma-Abgeordnete, Senatoren des Föderationsrats sowie Berater des russischen Präsidenten und des Verteidigungsministers.