News / Новости

Multikulturelles Deutschland

Der Leiter der Sozialwissenschaftlichen Forschung des Berliner West-Ost-Instituts, Prof. Dr. Eberhard Schneider, nahm am 23. und 24. Mai 2013 an der internationalen wissenschaftlichen Konferenz “Russland und Deutschland: Strategien für geschäftliche Entwicklung und sozio-kulturelle Partnerschaft“ des „P.A. Stolypin-Wolga-Instituts für Verwaltung der Russischen Akademie für Wirtschaft und Öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Russischen Föderation“ unter Unterstützung der Deutschen Botschaft in Moskau in Saratow teil.

West-Ost: Image Dialog

West-Ost-Institut Berlin unterstützt und mit veranstaltet am 16.- 17. Mai 2013 in Rahmen der Konferenzreihe „West-Ost-Diskurs“ ein wissenschaftliches Symposium „West-Ost: Image Dialog“. Das Symposium findet im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin statt.  Hauptveranstalter ist die Image-Akademie Russlands, ein Zusammenschluss der führenden Wissenschaftler des Landes zum Themenspektrum Image.Die Vorträge der fast 30 russischen und deutschen Redner des Kongresses sind dem Imageaufbau für Länder und Regionen, dem Image von Politikern, dem Neuromarketing oder dem Marketing für russische Regionen von Kaliningrad bis Wladiwostok gewidmet. Auch aktuelle Themen wie die internationale Brand-Kommunikation am Beispiel der Stadt Sotschi, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 oder das Image des Tourismusstandortes Russland in Deutschland werden behandelt.Zu den Rednern gehören u.a. Elena Petrova, Präsidentin der Image-Akademie Russlands, Alexander Pankruchin, Russlands „Marketing-Papst“, der Neuromarketing-Spezialist Nikolas Koro, Dmitri Gavra von der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, Alexander Krylov, Direktor des West-Ost-Institutes Berlin und Klaus-Peter Nebel, Mitglied des Vorstandes des West-Ost Instituts.Das Symposium wendet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Medien sowie an alle, die sich für das Thema Image und die Beziehungen Russland-Deutschland interessieren.Das Symposium wird unterstützt von Rossotrudnitschestwo, der Marketinggilde Russlands, dem Russische Public Relations Gesellschaft, KaiserCommunication GmbH.

Beitrag des West-Ost-Instituts am Symposium für Imagelogy

Zum 20 jährigen Jubiläum des Deutsch-Russischen Forums in Berlin fand im zeitlichen Zusammenhang vom 16. – 17. Mai 2013 das XI. Internationale Symposium West-Ost Immage Dialog statt. Veranstalter waren die Image-Akademie Russlands, das West-Ost Institut Berlin und die Agentur Kaisercommunikation. Ko-Vorsitzender des Symposiums war der Direktor des West.Ost Institutes Prof. Dr Alexander Krylov. Schwerpunktmäßig ging es um die Imagebildung von Städten und Regionen. Im Kontext dazu stand der Vortrag des Vorsitzenden des Päsidiums des West.- Ost Isnstitutes Prof. Klaus Peter Nebel, der über die soziale Verantwortung von Unternehmen sprach.

Корпоративная социальная ответственность в условиях кросс-культурных коммуникаций

Берлинский Вест-Ост институт при поддержке Национального института бизнеса, Бременской школы экономики, РУДН, Группа компаний «Николо М» и Высшей Школа Бренд-Менеджмента проводит 20-21 декабря  2012 в Берлине международную научную конференцию по теме «Корпоративная социальная ответственность в условиях кросс-культурных коммуникаций».

Программа конференции состоит из трех частей, посвященных современным социальным концепциям и этике бизнеса, актуальным проблемам корпоративной социальной ответственности в мультикультурной среде и теории и практики кросс-культурных коммуникаций.

В числе участников конференции из России ученые из Российского государственного университета дружбы народов, МГИМО, Высшей школы экономики, Санкт-Петербургского государственного университета и других российских вузов.

Мероприятие проходит в рамках основанной в 2002 году в Германии серии международных научных конференций «Дискурс: Запад-Восток». По итогам конференции будет опубликован сборник научных работ.

Russland und die Europäische Union – beiderseitige Erwartungen, Enttäuschungen und Perspektiven

Prof. Dr. Eberhard Schneider – Leiter der Politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin nahm am 24. November an der Internationalen Konferenz “ Die Gesichte Russlands am Ende des XX. Jahrhunderts im internationalen Kontext “ in Moskau auf Einladung der Russischen Historischen Gesellschaft teil.  An der Konferenz nahmen an der Vormittagssitzung u.a. teil: der Staatsdumavorsitzende Sergej Naryschkin, die Stellvertretende Regierungschefin Olga Golodez, der Stellvertretende Föderationsratsvorsitzende Jurij Worobjew, der Vorsitzende des Verfassungsgerichts Walerij Sorkin, der Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften Jurij Ossipow, der Rektor des MGIMO Anatolij Torkunow und der Rektor der MGU Wiktor Sadownitschij.  Schneiders Vortrag hatte den Titel „Russland und die Europäische Union – beiderseitige Erwartungen, Enttäuschungen und Perspektiven“.

Die Konferenz wurde am Nachmittag in den folgenden drei Sektionen fortgesetzt: “ Das Ende des 20. Jahrhunderts in der UdSSR und in Russland im Kontext internationaler Prozesse „, „“Die Geschichte der ‚Epoche der Veränderungen‘: An was erinnern wir uns? Welche Lehren sind daraus zu ziehen?“, „Die Internet-Technologie in Lehre und Forschung der Geschichte des modernen Russland“

Доклад о религиозном образовании в Европе

Директор Берлинского Вест-Ост института А. Н. Крылов подготовил к IX международной конференции «Высшее образование для XXI века» доклад  по теме «Проблемы религиозного образования в Западной Европе».

Доклад посвящен проблемам религиозного образования и воспитания в Западной Европе. Автор обратился к теме религиозного образования как в контексте исследования идентичностей, в частности религиозной идентичности, так и в контексте изучения интеркультурного взаимодействия и европейской образовательной интеграции. Актуальность исследования для России определяется дискуссиями о преподавании основ религии в российских школах и возрастающем влиянии религии в российском социуме. В Европе, согласно содержанию доклада, происходят обратные процессы: религия вытесняется из государственных и муниципальных образовательных учреждений и перемещается из области общественной в область индивидуальную.  Ряд обозначенных в докладе тенденций непосредственно связан с институциональным и теоретическим развитием религиозного воспитания и стагнацией религиозно-педагогических идей в странах ЕС. Тем не менее, по мнению А. Н. Крылова как позитивный, так и негативный опыт протестантских и католических религиозно-воспитательных учреждений имеет большое значение для находящего в процессе становления религиозного образования России.

Asymmetrien im russischen Föderalismus

Am 2. und 3. November 2012 nahm Prof. Dr. Eberhard Schneider – Leiter Leider der Politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin an der Internationalen Konferenz  „Emerging Federative State in Russia. The Constitutional Legislative Input of the Republic of Tatarstan“ in Kasan anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Verfassung der Republik Tatarstan teil. Die Einladung erfolgte durch den Vorsitzenden des Staatsrats, des Parlaments, Tatarstans, Farid Mukhametshin. Die Konferenz wurde von der Tatarischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.

Prof. Dr. Schneider stellte an der Konferenz in Tatarstan ein Vortrag zum Thema „Asymmetrien und Widersprüche im russischen Föderalismus“ vor.

Neue Studie über organisierte Kriminalität

Leider der Politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin Prof. Dr. Eberhard Schneider veröffentlichte  im Oktober 2012 eine Studie mit dem Thema „Der Spannungsbogen Organisierte Kriminalität, Wirtschaft und Staat in Russland, der Ukraine, Belarus und Moldowa. Die Studie  beleuchtet die Entwicklung der Organisierten Kriminalität und der Korruption in genannten Ländern. Sie untersucht auch die länderspezifischen Erscheinungsformen der organisierten Kriminalität bezüglich der Rolle des Staates und der Wirtschaft. Der Experte argumentiert, die organisierte Kriminalität entstehe in Staaten, die sich in der Transformationsphase des Übergangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft befinden. Bisherige Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität seien Symptombekämpfung, ohne dass deren Ursachen angegangen werden. Als effektive Mittel gegen Korruption und Schattenwirtschaft identifiziert er politische Konkurrenz, unabhängige Gerichte, freie Massenmedien und eine mündige Zivilgesellschaft. Diese fehlen jedoch in den untersuchten Ländern in unterschiedlichem Masse.

Die Studie ist beim Berliner „Institut für Strategie-, Politik-, Sicherheits- und Wirtschaftsberatung“ und kann darüberhinaus  von der Seite der Technischen Hochschule Zürich heruntergeladen werden: http://www.isn.ethz.ch/isn/Digital-Library/Publications/Detail/?id=154155.

Europäische Künstler in Russland und über Russland

25. September in Russischen Akademie der Wissenschaften fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung der modernen Kunst „Bilder Russlands“. Die Ausstellung wurde von Russischer Föderalen Agentur „Rossotrudnirschestwo“ organsiert und stellt zwanzig Bilder moderner westeuropäischer Künstler mit ihrem aktuellen Blick auf Russland. Bis zum 31. Oktober können die Besucher bereits abgeschlossene  Werke sehen. Ab 1. Oktober werden auch neue Werke vorgestellt, die innerhalb der Ausstellungszeit einstanden sind. Informationsunterstützung wird vom West-Ost-Institut Berlin geleistet.

Das Buch „Religiöse Identität“ wurde in der Linguistischen Universität Moskau präsentiert

21. September 2012 in Staatlicher Linguistischen Universität Moskau fand eine Gastvorlesung und gleichzeitige Präsentation des Buches „Religiöse Identität: Individuelles und kollektives Selbstbewusstsein im postindustriellen Raum“ statt. Der Autor des Buches – Direktor des West-Ost-Instituts Berlin Prof. Dr. Alexander Krylov  erzählte über Forschungen und Problemen der religiösen Identität in Europa und beantwortete die Fragen der Studierenden. Die Vorlesung und die Präsentation wurden vom Institut für Außenbeziehungen und sozial-politischen Wissenschaften der linguistischen Universität organisiert.

Im 1804 gegründete Staatliche Linguistische Universität Moskau ist eine der führenden russischen Hochhole im Bereich Geistwissenschaften.

Klaus Peter Nebel als Professor des Jahres nominiert

Prof. Dipl.-Bibl. Prof.h.c Klaus Peter Nebel, der am National Institut of Business in Moskau unterrichtet und Vorsitzender  des Päsidiums des West-Ost-Instituts, Berlin  ist, ist von der Jury des UNICUM Verlages aussichtsreich für die Auszeichnung „Professor des Jahres“ nominiert worden. Diese Auszeichnung wird vor allem Lehrenden zugesprochen, die sich besonders verdient – während und nach Abschluß des Studiums – um den Einstieg in die berufliche Praxis gemacht haben. Peter Nebel ist ferner Leiter des deutschsprachigen Masterstudiengang Internationales Medien-und Kulturmanagement in Riga/Lettland. Die Jury besteht aus Studierenden, Arbeitgebern, Dozenten und Professoren; die Stimmen müssen also nicht nur aus dem Hochschulbereich stammen. Wer Prof. Nebel bei der Abstimmung unterstützen will, kann dies unter http://www.professordesjahres.de/ tun.

Wie kann man den Kreml verstehen

Der Leiter der Politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin Professor Eberhard Schneider hat im Epubli-Verlag das Buch „Vom Reformer Medwedew zum  ZarenPutin“ in Papierform (ISBN 978-3-8442-3046-8) und als eBook(ISBN 978-3-8442-2915-8)veröffentlicht. In demBuch werden die Hauptlinien der russischen Innenpolitik seit dem Amtsantritt von Präsident Dmitrij Medwedew im Mai 2008 nachgezeichnet und Szenarien für die Präsidentschaft Wladimir Putins bis zum Jahr 2018 skizziert. Warum kandidierte 2008 Putin nicht zum dritten Mal als Präsident? Warum erlaubte Putin nicht, dass Medwedew 2012 ein zweites Mal als Präsident kandidierte? In welchem Zustand sah Medwedew Russland? Welche Reformen führte er durch? Wer sind die Unterstützter Medwedews und Putins? Was treibt die Protestbewegung in Russland an? Wer sind die Protestierenden? Was wollen sie? Wie reagiert der Kreml? Wer steuert Putins „Russia, Inc.“? Wie geht es mit Russland weiter? Mit all diesen Fragen befasst sich der Autor.

Der Autor: Eberhard Schneider, Jahrgang 1941, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Siegen, Advisory Board Member oft the EU-RussiaCentre in Brüssel, Forschungsleiter am West-Ost-Institut in Berlin. Von 1976 bis 2006 war er Berater der jeweiligen Bundesregierungen und des Deutschen Bundestags in deren Think Tanks bezüglich der sowjetischen und dann der russischen Innenpolitik.

Музыка сближает

16 августа 2012 г. в Бонне состоялся фортепианный концерт московского музыканта Александра Топлова. Александр Топлов выступил в Германии на родине Бетховена по приглашению Германо-Российского форума и Берлинского Вест-Ост института. На концерте прозвучали  четыре произведения немецких и российских композиторов. Состоявшийся концерт посвящен проходящему в Германии году России и является не первым выступлением российского гостя в Германии. Ранее Александр Топлов неоднократно выступал в Бремене, посещал Берлин.

Александр Топлов  с 2001 года работает хормейстером Московского академического Музыкального театра им. К.С. Станиславского и Вл.И. Немировича-Данченко, с 2003 года преподает в Московской консерватории им. П. И. Чайковского.

Probleme und Perspektiven der Religionspädagogik in Deutschland

Zum 1. Juli 2012 konnte am West-Ost-Institut Berlin eine Pilotstudie zur Entwicklung und Krise der Religionspädagogik in Deutschland abgeschlossen werden. Ein Jahr lang arbeiteten katholische und evangelische Experten an der Auswertung der Studienergebnisse. Parallel zu den theologischen Reflektionen, der Zustandsanalyse sowie der historischen Entwicklung der Religionspädagogik in Deutschland wurden wichtige Felder der modernen Religionspädagogik in der Relation zur gesellschaftlichen Situation untersucht. Der gesellschaftliche Umbruch der 60er Jahre und das 2. Vatikanische Konzil haben die Entwicklung der Religionspädagogik hierzulande zwar vorangetrieben. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sich seit den 70er Jahren sich die Gesellschaft stark veränderte. Wird es einen Wandel von „Weltreligionen im Religionsunterricht“ zum „Interreligiösen Lernen“ geben, sich die christliche Religionspädagogik darin auflösen?

Das Lexikon der Persönlichkeiten

Im Ibidem-Verlag Hannover ist das Buch von Nikolaj Borobow „Das Lexikon der Persönlichkeiten in Russland aus Politik und Militär. 12. bis 20. Jahrhundert“ erschienen. Das Buch wurde vom Leiter der Politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin von Prof. Dr. Eberhard Schneider und Frau Galyna Schneider aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben. Russland ist nicht wirklich zu verstehen ohne gründliche Kenntnis seiner über tausendjährigen Geschichte. Nicht jeder hat jedoch die Zeit, ausführliche historische Darstellungen zu lesen, zumal die Meinungen der Historiker auch oftmals auseinandergehen. Nikolaj Borobow stellt in seinem Buch die historischen Personen und Ereignisse Russlands sowie der Sowjetunion von Fürst Dolgorukij bis zum letzten Marschall der Sowjetunion Dmitrij Jasow, von der Schlacht an der Kalka 1223 bis zum Krieg der Sowjetunion mit Japan so faktenbasiert und wertungsfrei wie irgend möglich vor. Er legt somit ein Russland-Lexikon vor, das den Leser selbst mit militärischen Befehlshabern sowie mit der Zusammensetzung von Armeen und Flotten bekannt macht und in Form und Umfang im deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht.

Über die Rolle von Religion in internationalen Konflikten

Der Leiter der politischen Studien des West-Ost-Institut Berlin Prof. Dr. Eberhard Schneider hat in St. Petersburger die Studie über die Rolle von Religion in internationalen Konflikten dargestellt.

Am 17.-18. Mai 2012 fand in St. Petersburg die XII. Internationale Wissenschaftliche Lichat-schow-Konferenz „Dialogue of Cultures under Globalization“ statt. Die Konferenz wurde von von der St. Petersburger Universität für Geisteswissenschaften, der Russischen Akademie der Wissenschaften, der Russischen Pädagogischen Akademie und dem St. Petersburger Intelli-gentsia-Kongreß mit Unterstützung des russischen Außenministeriums durchgeführt. Auf der Plenarsitzung der von Präsident Wladimir Putin, Premier Dmitrij Medwedew und von der UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokowa durch Schreiben begrüßten Konferenz referierte Schneider am 17. Mai über die Multikulturalität in Deutschland. Auf der Sitzung der Sektion „Multikulturalität als Problem staatlicher Politik und internationaler Beziehungen“ sprach Schneider am 18. Mai über die Rolle von Religion in internationalen Konflikten.

Neues Buch zur Religiösen Identität veröffentlicht

Gleichzeitig im West-Ost-Verlag Berlin und im Verlag IKAR in Moskau ist  das Buch von Alexander Krylov „Religiöse Identität: Individuelles und kollektives Selbstbewusstsein im postindustriellen Raum“ erschienen.

Das Buch beinhaltet zwei Einführungsbeiträge, sieben Kapitel und ein Schlusswort, sowie ein Glossa und drei Begleitsbeiträge. Einführungsbeiträge wurden von stuttgarter Soziologe Prof. Eugen Buss und dem Rektor der der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Augustin Prof. Joachim Piepke geschrieben. Die begleitende Beiträge, sollen einen alternativen Blick und weitere Perspektiven auf andere Themenbereiche der religiösen Identität ermöglichen. Sie würden von Professor des kanonischen Rechts der Universität Mains Dr. Matthias Pulte, dem deutschen Publizist Dr. Andres Püttmann und bonner Professor Dr. Lothar Roos verfasst.

Pressemitteilung des West-Ost-Instituts zur erneuten Präsidentschaftskandidatur von Wladimir Putin im März 2012 (von Prof. Dr. Eberhard Schneider)

Dass der Parteitag von „Einiges Russland“ am 24. September zur Nominierung der Kandidaten für die Staatsdumawahl am 4. Dezember den Parteivorsitzenden und Premier Wladimir Putin auch zum Kandidaten der Machtpartei für die Präsidentenwahl im März 2012 nominierte, war hinsichtlich des Zeitpunkts und des Inhalts überraschend. Normalerweise wäre der Präsidentschaftskandidat auf dem Parteitag nach der Staatsdumawahl im Dezember nominiert worden.

Präsident Dmitrij Medwedew hätte laut Verfassung noch ein zweites Mal kandidieren können. Putin verweigert ihm das. Nun wird er selbst – höchstwahrscheinlich – zweimal für sechs Jahre antreten und bis zum Jahr 2024 Präsident sein. Dann ist er 71 Jahre alt.

Für Putin war die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts der Zerfall der Sowjetunion. Diese war Folge der Reformpolitik von Michail Gorbatschow. Für Putin ist es offensichtlich notwendig, alles kontrollieren zu können. Der Reformprozess, den Medwedew vorsichtig zu versuchen begann, indem er den kleineren Parteien etwas mehr polischen Spielraum verschaffte und über die Rücknahme weiterer Einschnitte in das demokratische System öffentlich nachdachte, die der damalige Präsident Putin 2000 und 2004 vorgenommen hatte, ist für Putin offensichtlich nicht akzeptabel.

Was bedeutet eine erneute Präsidentschaft Putins für Russland?

Medwedew hatte erkannt, das Russland dringend einer umfassenden Modernisierung bedarf, die auch eine politische Modernisierung und die Hilfe des Westens einschließt. Um den Westen nicht völlig zu verprellen, soll nun, wie ebenfalls der Parteitag vorschlug, Medwedew Regierungschef unter Putin werden.

Unter einem neuen Präsidenten Putin dürfte es nur eine wirtschaftlich-technokratische Modernisierung geben. Sie wird allerdings bald an ihre Grenzen stoßen, wenn sie nicht mit einer politischen Modernisierung verbunden wird, denn die Menschen und eine Gesellschaft sind auf Dauer nicht teilbar, wie die jüngste arabische Revolution zeigt.

Die politische Modernisierung setzt Vertrauen in die freien gesellschaftlichen Kräfte voraus, zu dem sich Putin aufgrund seiner tiefen sowjetischen Prägung augenscheinlich nicht durchringen kann. Wenn die politische Modernisierung nicht erfolgt, dürfte Russland mittelfristig auf das Niveau einer Mittelmacht absinken, in der dann selbst die Modernisierungsgegner ihre heutigen Positionen nicht mehr werden halten können.

Новый перевод национального гимна ФРГ на русский язык

Die im Russischen eher bieder und wenig rhytmisch wirkende deutsche Nationalhymne hat eine neue Fassung erhalten. Der Experte des West-Ost-Instituts Berlin, der russische Wissenschaftler  und Lyriker Prof. Valentin Foydorov hat eine neue Fassung gefunden. Sie berücksichtigt vor allem den reimenden und rythmischen  Charakter jetzt auch Im Russischen; bisher gab die russische Fassung nur in in etwa den Sinn wieder ohne jedes Versmaß.

Prof. Dr. Valentin Foydorov ist korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften; er ist dort stellv. Direktor des Europainstituts, vorher war er Gouverneur von Sachalin; er ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen, die auch als Lieder erschienen sind und sich im russischen Kreise eine große Popularität haben.

Prof. Foydorov hofft, dass er mit der Neufassung auch einen kleinen Beitrag zu mehr Harmonie zwischen Deutschland und der Russischen Förderation leistet.

Deutsche Erfahrungen im Regionalmanagement

Берлинский Вест-Ост институт осуществляет исследовательский проект „Опыт Германии в сфере стратегического и оперативного управления крупными городами и агломерациями (с применением государственно-частного партнерства)». Данный проект направлен на изучение наиболее эффективных стратегий развития крупных городов и агломераций Германии, обеспечивающих повышение их конкурентоспособности и механизмов в сфере стратегического управления города.

Масштабы социально-экономических задач крупных городов в условиях усиления агломерационных процессов требуют дальнейшего совершенствования методов и инновационного подхода к развитию агломераций, разработки единой согласованной схемы функционирования территорий с учетом взаимных интересов муниципальных образований. В этих условиях все более актуальным становится использование партнерских форм и механизмов реализации местной экономической политики, позволяющих объединить финансовые и иные ресурсы в целях создания комфортных условий для горожан и содействия экономическому росту.

Проект осуществляется Натальей Корняковой, занимающейся одновременно стратегическим планированием в Администрации города Екатеринбурга.

In Bremen fand der Deutsch-Russische Erfahrungsaustausch zu Corporate Social Responsibility statt

Bremen, den 6.07.2011: West-Ost-Institut Berlin veranstaltete gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen und dem National Institute of Business Moskau eine internationale Konferenz zum Thema „Corporate Social Responsibility: Stakeholder und Anforderungen der modernen Gesellschaft“ am 5.07.2011 in Bremen.

Insbesondere wurde die Entwicklung von Corporate Social Responsibility in Deutschland sowie in Osteuropa behandelt. Nach den Hauptvorträgen von Prof. Klaus Jürgen Bönkost „Corporate Social Responsibility in der Wirtschaftstheorie“ (Universität Bremen), von Dipl. Ökonom Stefan Barenberg „Transparenz und Offenlegung als Kernelemente der Good Corporate Governance und Corporate Social Responsibility: Eine komparative Studie in den ukrainischen und russischen Aktiengesellschaften“ (Universität Bremen) und Prof. Klaus Peter Nebel „Instrumente von Corporate Social Responsibility“ (West-Ost-Institut Berlin) haben Gäste aus Moskauer National Institute of Business über die soziale Verantwortung der Unternehmen in Russland berichtet.

Als mögliche Kritikpunkte wurden Atomenergie, Waffenhandel, Kinderarbeit und mangelnde Transparenz genannt. Kritisch wurde auch über Greenwashing und andere Varianten sozialer Aktivitäten, die lediglich auf Imagebildung gerichtet sind, gesprochen.

Die Konferenz wurde vom Direktor West-Ost-Institut Berlin Prof. Alexander Krylov und dem Dekan des National Institute of Business Dmitry Tkachenko moderiert. Die Koordination der Konferenz erfolgte durch Büro für Praxis und Internationales der FB-7 der Universität Bremen (Maren Hartstock) im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12.

В институте создана группа политический и социальных исследований

В Берлинском Вест-Ост институте создано новое подразделение  – группа политических и социальных исследований. Эта группа будет исследовать социальную и политическую ситуацию в странах Восточной Европы, делать политические прогнозы, публиковать материалы соответствующих исследований.  Ранее Берлинский Вест-Ост институт занимался большей частью исследованиями в области корпоративных коммуникаций, экономики и менеджмента. Создание нового подразделения обусловлено возрастающим интересом бизнеса и общества к социально-политическим условиям в России и странах СНГ, большим интересом к социально-политической тематике многочисленных восточноевропейских партнеров Берлинского Вест-Ост института и возможность привлечения к работе в институте значимых политэкспертов.

Руководителем группы политических и социальных исследований стал профессор Эберхард Шнайдер – известный немецкий политолог и социолог. Профессор Шнайдер является большим знатоком и другом России и других стран постсоветского пространства. Он работал в Федеральном институте восточно-европейских исследований, консультировал Правительство ФРГ  по восточноевропейской политике, на основе проведенного им исследования предсказал в свое время избрание Генеральным секретарем ЦК КПССС Ю.В. Андропова и позднее М. С. Горбачева.  Известность профессору добавляет и его многочисленные интервью и экспертные мнения на центральных каналах немецкого телевидения, выступления на радио и в печати.  Профессор Эберхард Шнайдер преподает в Университете Зиген, является советником центра ЕС-Россия и членом редакционной коллеги журнала West-Ost-Report“ . В работе группы политических и социальных исследований Берлинского Вест-Ост института будет задействованы эксперты института, внешние специалисты и вуза партнеры из России и стран СНГ.

Группа политических и социальных исследований Берлинского Вест-Ост института открыта для сотрудничества не только с уже существующими партнерами, но и с новыми заинтересованными организациями. Особое внимание уделяется информационной поддержке журналистов, получившим возможность обратиться с вопросами в новое подразделение.

Rolle der Hochschulen bei der innovativen Entwicklung von Russland

Vom 16.-19. März 2011 fand in Moskau eine internationale Konferenz zum Thema „Russland und die Welt: auf der Suche nach einer innovativen Strategie“ statt. Die Konferenz ist ein führendes russisches Forum, auf dem sich Politiker und Regierungsmitglieder mit Wissenschaftlern über  die Zukunft von Russland ihre Meinungen austauschen.

Der Direktor des West-Ost –Instituts Berlin Prof. Dr. Alexander Krylov hat in einem Vortrag die Rolle der Hochschulen  in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen vorgestellt. Es wurden drei Problemfelder genannt:  ungleiche wirtschaftliche Zusammenarbeit,  Mangel von Personal mit  interkultureller Kompetenz und Schwierigkeiten in der deutsch-russischen Hochschulkooperation.  Die Thesen des Vortrages sind in der Ausgabe der Konferenzmaterialien veröffentlicht.

An der Konferenz nahmen u.a. der Leiter der Administration des russischen Präsidenten S. Naryschkin, der Erste  Stellv. des Premierministers I. Schuwalow, die Minister E. Nabiulina, A. Kudrin, A. Fursenko, mehrere Gouverneure, sowie renommierte Wissenschaftler und weitere Politiker teil. Zum Abschluss der Konferenz wurden die Teilnehmer zu einer familiären Veranstaltung zum Gedenken an E. Gaidar eingeladen.

West-Ost-Institut engagiert sich für die russische Kommunalwirtschaft

Im März 2011 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem West-Ost-Institut Berlin und der Moskauer Staatliche Akademie für Kommunalwirtschaft und Bauwesen sowie mit dem Russischen Institut für mehrdimensionale Bildung unterschrieben.

Die Moskauer Staatliche Akademie für Kommunalwirtschaft und Bauwesen ist in Russland die führende Hochschule in den Bereichen Facility Management, Bauengeneering und kommunale Ökonomie. Laut dem Vertrag werden die Partner gemeinsame akademische und nichtakademische Bildungsprogramme  entwickeln und einen Beitrag zur Modernisierung maroder Kommunalwirtschaften in Russland leisten. Die Kooperation zwischen beiden Einrichtungen gibt deutschen Unternehmen eine neue Schanze sich auf dem Baumarkt und der Markt der kommunalen Dienstleistungen in Russland zu positionieren. Russische Studierende werden  für Kurzseminare und Praktika nach Deutschland eingeladen und werden auf diese Weise neue Verbindungen zwischen russischen und deutschen Unternehmen schaffen.

Die neue Kooperation fängt  mit einer  gemeinsamen Konferenz in Moskau an.

Neu: Deutsch-Russische Wissenschaftszeitschrift erschienen

Mit dem West-Ost Report erscheint im November 2010 die erste Wissenschaftliche Zeitschrift, in der vor allem Russische Wissenschaftler bzw. Wissenschaftler aus den GUS und anderen Osteuropäischen Staaten die Ergebnisse ihrer Arbeiten publizieren können. Der West-Ost Report wird vom West-Ost-Institut Berlin herausgegeben.

Trotzt der durchaus aktiven Kooperation deutscher und osteuropäischer Hochschulen ist der Austausch von Forschungsergebnissen, besonders im Bereich der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften nach wie vor mangelhaft. Viele osteuropäische bzw. russische Wissenschaftler wissen nicht, wie sie ihre Arbeiten im westlichen Ausland in anerkannten wissenschaftlichen Organen publizieren und somit dem wissenschaftlichen Disput stellen können. Viele Themen und Forschungen werden zurzeit auch  parallel und damit nicht effizient betrieben. Die Aufgabe der neuen Zeitschrift besteht darin, Wissenschaftlern aus den Ländern West- und Osteuropas sowie aus den GUS-Staaten die Möglichkeit zu geben, sich über die laufenden wissenschaftlichen Projekte und Forschungsergebnisse zu informieren, ausgewählte wissenschaftliche Probleme und Forschungsbereiche zu thematisieren um somit auf dem aktuellen Forschungsstand in anderen Ländern zu bleiben.